Abstandhalter

15. Juli 2008

Immer wenn ich hier vorbei schaue sehe ich jetzt zwei Artikel mit dem Thema Second Life. Ich mag Second Life nicht. Deswegen ist dieses Posting jetzt einfach ein Abstandhalter ;)

Und wo wir gerade beim Thema Second Life und Lively sind… Das SLM, das Second Life Magazin, wurde eingestellt. Ich hab eh nicht begriffen wofür ein Printmagazin über eine virtuelle Welt nötig ist. Naja ;)

- “SLM – Das Second Life Magazin” meldet Insolvenz

Da ich mich sehr über den Trackback von BrownSilence gefreut habe, veröffentliche ich hiermit eine abgewandelte Version des Rezepts für Kirsch-Eistee:

Version 2.0 - IceCherry

Zutaten & Material:
-
Wasser
- Eiswürfel
- 5 Teebeutel Schwarzer Tee (à 1,75g)
- Zitronensaft-Konzentrat
- Zucker
- Sauerkirsch-Saft
- Eine ausgespülte Flasche mit großer Öffnung

Rezept
Das Wasser zum kochen bringen. In eine Kanne etwas von dem Sauerkirschsaft füllen. Ich benutze den Saft vom Penny-Markt. Die Saftflaschen von dort haben auch eine große Öffnung, das wird später für die Eiswürfel praktisch sein. Danach etwas Zitronensaft-Konzentrat hinzugeben (aus diesen gelben Plastikzitronen). Wenn gewünscht jetzt noch Zucker dazu. Schließlich die Teebeutel reinlegen und mit dem erhitzten Wasser auffüllen. Nun den Tee bzw. die Mischung 3 Minuten ziehen lassen. Währenddessen die Eiswürfel aus dem Eisfach holen. Einen Teil der Eiswürfel in die leere, ausgewaschene Flasche geben. Die restlichen werden nach dem der Tee fertig gezogen hat in die Kanne gegeben um ihn sehr schnell runterzukühlen. Die Kanne kann zusätzlich auch in ein kaltes Wasserbad gestellt werden, dann kühlt sie noch schneller runter. Frühestens wenn die Kanne eine Temperatur erreicht hat, die die PET-Flasche aushält, wird der Tee in die Flasche mit den Eiswürfeln umgefüllt. Sollte der Tee immernoch warm sein, dann die Flasche erstmal ins Eisfach legen (aber nicht dort vergessen), ansonsten oder danach dann in den Kühlschrank. Eiskalt genießen. Viel Spaß!

Wie immer gilt: Viel Spaß beim ausprobieren, erweitern und experimentieren!

Creative Commons License
Dieser Werk ist unter einer Creative Commons-Lizenz lizenziert.

Eine Chamäleon-Art auf Madagaskar verbringt den größten Teil des Jahres im Ei. Dann wird geschlüpft, um Partner gekämpft, Sex gemacht - und gestorben.

Süddeutsche: Lebe schnell, liebe heftig, stirb jung

Nachdem es bei der EM 2008 bei jedem Einlaufen der Mannschaften läuft und es jeder auch betrunken mitgröhlt ist für mich The White Stripes - Seven Nation Army der neue inoffizielle offizielle EM-Song ;)

Heinrich Heine

28. Juni 2008

Aber ach,
jeder Zoll, den die Menschheit weiterrückt,
kostet Ströme Blutes.
Und ist das nicht etwas zu teuer?
Ist das Leben des Individuums nicht vielleicht ebenso viel wert
wie das des ganzen Geschlechtes?
Denn jeder einzelne Mensch ist schon eine Welt,
die mit ihm geboren wird und mit ihm stirbt.
Unter jedem Grabstein liegt eine Weltgeschichte.

Heinrich Heine
(aus: Reisebilder II, Italien 1, Kap. 30)
Das gefällt mir echt gut :) Übrigens, wer Heinrich Heine mag, es gibt eine echt gute CD mit Gedichten von Heine und Jazz-Untermalung. Ich höre egentlich keinen Jazz, aber die CD mag ich irgendwie: Heinrich Heine - Lyrik und Jazz

Open Source Eistee

25. April 2008

Version 1.0 - BaseTea

Für 1,5 Liter Eistee:

Zutaten
- 0,5 Liter Wasser (Eis)
- 5 Teebeutel Schwarzer Tee (à 1,75g)
- Zitronensaft-Konzentrat (5 EL)
- Zucker (10 EL)

Rezept
0,5 Liter Wasser in eine 1,5L-Flasche oder ein anderes Behältnis geben und im Gefrierfach zu Eis frieren. Alternativ Eiswürfel benutzen.
Wenn das Wasser gefroren ist mit den 5 Teebeuteln einen starken schwarzen Tee kochen (ca. 1 Liter).
Den Tee 3 Minuten ziehen lassen. Nun die Flasche aus dem Eisfach holen und den Tee eingießen und damit das Eis schmelzen lassen.
Jetzt noch 5 Teelöffel Zitronensaft-Konzentrat und 10 Teelöffel Zucker (nicht gehäufte!) hinzugeben. Flasche schließen, gut durchschütteln und zum kühlen in den Kühlschrank oder kurz ins Eisfach stellen.

Falls es sich dabei um eine PET-Flasche handelt die Flasche gut kühlen oder den Tee nicht ganz so heiß machen, weil sich die Flasche sonst schnell verformt. Außerdem bietet es sich an beim Wasser frieren in der Flasche vorher den Deckel abzunehmen, damit die Flasche sich nicht zusammenzieht.

Servieren eiskalt in einem Glas. Mit oder ohne Eiswürfel mit oder ohne Strohhalm mit oder ohne Zitronenscheibe.

Das Rezept gebe ich unter der Creative Commons-Lizenz frei - Veränderungen bzw. Erweiterungen gerne erwünscht ;)

Creative Commons License
Dieser Werk ist unter einer Creative Commons-Lizenz lizenziert.

Heute kam jemand mit den Suchworten “spongebob globale erwärmung” auf dieses Blog und ich muss jetzt doch sehr grübeln welche Informationen diese Person gesucht hat. Gibt es da etwa eine spezielle Spongebob-Folge oder interessierte er sich für die Auswirkungen von Spongebob auf die globale Erwärmung?

Ich war eben einkaufen und hab mal spontan 2 mir bisher fremde Produkte mitgenommen. Zum testen zu Hause vor dem nicht funktionierendem Fernseher. Einmal etwas zu essen: Coraya Fish & Dip mit Cocktail-Sauce und einmal etwas zum Trinken: fritz-kola.

Fish & Dip

Was ist das überhaupt? Kamaboko. Also sowas wie Röllchen aus Fischfleisch. Die sind alle nochmal einzeln eingeschweißt. 11 Stück. Und dazu ein Töpfchen Dip - in meinem Fall: Cocktail-Sauce. Die Fischröllchen sind wie gesagt alle einzeln eingeschweißt, was einmal den positiven Aspekt hat, dass man nach dem Öffnen nicht alle auf einmal essen muss, aber den Nachteil hat, dass die Packungen etwas fummling sind und ob das der Umwelt gut tut? Na ja. Der Dip ist eigentlich ganz lecker. Allerdings wie für viele Produkte üblich: Überdeckt alles. Ob ich jetzt Pappe mit dem Dip esse oder Fisch. Das ist kein Unterschied - vom Geschmack jedenfalls. Das Aber dabei ist: Ohne Dip haben die Röllchen wiederum so gut wie keinen Eigengeschmack - schmecken also ohne Dip langweilig. Mit Dip ist also wohl doch die bessere Wahl. Fazit ist also: Lecker ist das ganze. Je nach Geschmack muss man sich nur den passenden Dip suchen und überlegen ob es einem das Geld denn wert ist. Überzeugt bin ich da noch nicht ganz. Ich würde mir etwas mehr Dip wünschen. Der reicht mir jedenfalls nicht für die 11 Doppelrollen.

fritz-cola

Jetzt zur fritz-cola. Coca-Cola und Pepsi haben ja nahezu ein Monopol was die Produktion und den Verkauf von Cola angeht. Genau dem versucht fritz-cola entgegenzuwirken: Statt Einheitsbrei zurück zur Vielfalt. Für mich persönlich positiv: Man nutzt die maximal mögliche Menge an Koffein (Lebensmittelrecht) von 25mg / 100ml. Diverse Kaffee-Getränke kommen allerdings auf höhere Werte. Der Geschmack ist beim ersten Trinken erstmal sehr gewöhnungsbedürftig für Coca-Cola-”verwöhnte” Gaumen - ist also mit den großen Sorten nicht direkt vergleichbar. Gut tut der Cola sicherlich, dass sie nur in Glasflaschen verkauft wird. Gerade bei Coca-Cola gibt es geschmackliche Unterschiede zwischen Glas, Plastik und Dose - wobei mir die Glas-Cola am besten schmeckt. Mir persönlich hat sie ganz gut geschmeckt, aber das muss jeder für sich entscheiden. Mein persönliches Fazit ist, dass die fritz-cola genau dahin passt wo sie sich selbst positioniert: Als Gegenpol zu den Großen - für halt mehr Vielfalt. Es ist jetzt also nicht die Super-Cola, die alles verdrängt. Sondern eine andere.

Und außerdem?

Beim umschauen im Netz fiel mir die OpenCola auf. Eine Open-Source Cola, die jeder selber herstellen kann. Ursprünglich erfunden um das Prinzip des OpenSource zu erklären wurde sie sogar zwischenzeitlich produziert und verkauft. Das Rezept kann jeder verwenden und erweitern solange man sich dabei an die Regeln der GPL-Lizenz hält. Und auch für Bier gibt es eine OpenSource-Alternative: Vores Øl. Das Bier-Rezept kann nach belieben verändert werden und wer will darf das Bier auch verkaufen - halten muss man sich allerdings an dieVorgaben der Creative Commons Licence.

Und…. Streik!

5. März 2008

Bei der Bahn wird wieder gestreikt (ab Montag). Die Berliner wird’s freuen - dort streikt doch auch die BVG? Dann fahren jetzt also weder U-Bahnen noch S-Bahnen? Bestimmt spaßig da.. :)