Lebensmitteltest am Abend

18. März 2008

Ich war eben einkaufen und hab mal spontan 2 mir bisher fremde Produkte mitgenommen. Zum testen zu Hause vor dem nicht funktionierendem Fernseher. Einmal etwas zu essen: Coraya Fish & Dip mit Cocktail-Sauce und einmal etwas zum Trinken: fritz-kola.

Fish & Dip

Was ist das überhaupt? Kamaboko. Also sowas wie Röllchen aus Fischfleisch. Die sind alle nochmal einzeln eingeschweißt. 11 Stück. Und dazu ein Töpfchen Dip – in meinem Fall: Cocktail-Sauce. Die Fischröllchen sind wie gesagt alle einzeln eingeschweißt, was einmal den positiven Aspekt hat, dass man nach dem Öffnen nicht alle auf einmal essen muss, aber den Nachteil hat, dass die Packungen etwas fummling sind und ob das der Umwelt gut tut? Na ja. Der Dip ist eigentlich ganz lecker. Allerdings wie für viele Produkte üblich: Überdeckt alles. Ob ich jetzt Pappe mit dem Dip esse oder Fisch. Das ist kein Unterschied – vom Geschmack jedenfalls. Das Aber dabei ist: Ohne Dip haben die Röllchen wiederum so gut wie keinen Eigengeschmack – schmecken also ohne Dip langweilig. Mit Dip ist also wohl doch die bessere Wahl. Fazit ist also: Lecker ist das ganze. Je nach Geschmack muss man sich nur den passenden Dip suchen und überlegen ob es einem das Geld denn wert ist. Überzeugt bin ich da noch nicht ganz. Ich würde mir etwas mehr Dip wünschen. Der reicht mir jedenfalls nicht für die 11 Doppelrollen.

fritz-cola

Jetzt zur fritz-cola. Coca-Cola und Pepsi haben ja nahezu ein Monopol was die Produktion und den Verkauf von Cola angeht. Genau dem versucht fritz-cola entgegenzuwirken: Statt Einheitsbrei zurück zur Vielfalt. Für mich persönlich positiv: Man nutzt die maximal mögliche Menge an Koffein (Lebensmittelrecht) von 25mg / 100ml. Diverse Kaffee-Getränke kommen allerdings auf höhere Werte. Der Geschmack ist beim ersten Trinken erstmal sehr gewöhnungsbedürftig für Coca-Cola-„verwöhnte“ Gaumen – ist also mit den großen Sorten nicht direkt vergleichbar. Gut tut der Cola sicherlich, dass sie nur in Glasflaschen verkauft wird. Gerade bei Coca-Cola gibt es geschmackliche Unterschiede zwischen Glas, Plastik und Dose – wobei mir die Glas-Cola am besten schmeckt. Mir persönlich hat sie ganz gut geschmeckt, aber das muss jeder für sich entscheiden. Mein persönliches Fazit ist, dass die fritz-cola genau dahin passt wo sie sich selbst positioniert: Als Gegenpol zu den Großen – für halt mehr Vielfalt. Es ist jetzt also nicht die Super-Cola, die alles verdrängt. Sondern eine andere.

Und außerdem?

Beim umschauen im Netz fiel mir die OpenCola auf. Eine Open-Source Cola, die jeder selber herstellen kann. Ursprünglich erfunden um das Prinzip des OpenSource zu erklären wurde sie sogar zwischenzeitlich produziert und verkauft. Das Rezept kann jeder verwenden und erweitern solange man sich dabei an die Regeln der GPL-Lizenz hält. Und auch für Bier gibt es eine OpenSource-Alternative: Vores Øl. Das Bier-Rezept kann nach belieben verändert werden und wer will darf das Bier auch verkaufen – halten muss man sich allerdings an dieVorgaben der Creative Commons Licence.

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