……Hallo!

10. Januar 2008

Hallo 🙂

Zunächst, ja, ich lebe noch. Viel hat sich seit dem letzten Eintrag verändert. Wohnort, Liebe, … eigentlich alles. Und ich bin überrascht, dass so viele Leute noch das Blog besuchen. Hauptsächlich wegen der Xajax-Artikel. Inzwischen sind diese Artikel allerdings etwas veraltet und es wird wohl Zeit, dass ich mir Gedanken mache diese Artikel zu erneuern und weitere Artikel zu schreiben.

So viel allerdings nun erstmal. Ich werde mich demnächst wohl wieder häufiger melden!

Kommentarspam

3. Juli 2006

Ich hatte gestern meine ersten 2 Kommentare, die eindeutig Spam waren… Darf ich nu stolz sein? 😉

Mini Blogtest

19. April 2006

Als ich mich entschied diesen kleinen Anti-Hype-Blog ganz spontan zu starten wollte ich nicht groß irgendwelche Software einrichten sondern sofort loslegen und "einfach mal was schreiben".

Also kramte ich kurz in meinen Erinnerungen und da fiel mir Blogger.com ein, die ja inzwischen zu Google gehören. Zu Google kann man inzwischen stehen wie man möchte, jedoch ist die Qualität der Web-Anwendungen eigentlich immer gut.

Und so war ich kurzer Hand registriert bei Blogger.com. Nachdem ich dann angefangen hatte fiel mir auf, dass ich keine direkte Möglichkeit hatte zu überprüfen wieviele Leute jetzt überhaupt den Blog lesen. Die Möglichkeit das ganze Stylesheet anzupassen war allerdings ganz nett. Leider unterstützte Blogger.com weder Pingbacks noch Trackbacks, die ich als Neu-Blogger doch gerne mal getestet hätte.

Schließlich suchte ich mir eine neue Plattform. Blog.de – wie naheliegend – war mein neues Ziel. Dort konnte ich Trackbacks nutzen, allerdings fand ich die Standard-Designs nicht gerade ansprechend und auch mit Google-Anzeigen war man nicht gerade sparsam. Teilweise wurde das Design regelrecht zerlegt und einige Text-Bereiche überlagerten wiederum andere. Auch dort fühlte ich mich nicht wohl.

In Erinnerung hatte ich da noch die WordPress-Software, die unter anderem ja auch Spreeblick einsetzt. Mein erstes Ziel war also wordpress.com während ich überlegte doch den aufwändigeren Weg zu gehen und irgendwas selbst einrichten zu müssen, was eventuell wieder Sicherheitslücken mitbringt. Erstaunt musste ich feststellen, dass wordpress.com selbst nur ein Service war, bei dem man seinen eigenen Blog erstellen konnte – mittels WordPress. Die eigentliche Software gab es bei wordpress.org.

Nach kurzer Zeit war ich also auch bei wordpress.com registriert. Und ich war erstaunt. Die Software übersichtlich. Schicke Designs. Pingbacks und Trackbacks. Zwar nicht totale Anpassungsmöglichkeiten wie bei blogger.com, aber dafür zu 100% ebenfalls werbefrei. Und seit ich registriert bin wurde auch fleissig am Backend gebastelt. Ich bin doch recht zufrieden.

Ein abschliessendes Fazit möchte ich nun nicht geben – eine Meinung bildet man sich am besten selbst und aus mehreren Quellen. Soviel nur dazu von mir – aus dieser Quelle 😉 

Experiment #1

29. März 2006

Nun, nachdem ich mich schon über alles mögliche ausgelassen habe und dieser Blog "Der Anti-Hype" heißt, möchte ich doch mal ein paar Experimente starten zum Thema Blog & Hype.

Teilweise werde ich hier etwas veröffentlichen, andererseits möchte ich ein paar Tests noch unveröffentlicht lassen. Dies hat zwei Gründe, zum einen bestehen einige bisher nur aus Ideen und sind noch nicht ganz umsetzungsfähig und zum anderen sollen einige geheim bleiben weil sonst der Test verfälscht werden könnte.

Aber kommen wir nun zu Experiment #1. Beliebt unter Bloggern ist ja das verlinken, auf Pingbacks und Trackbacks bin ich ja hier und da schon mal eingegangen. Im ersten Experiment geht es aber um Links allgemein und um Suchmaschinen.

Auf einer anderen Seite, so muss ich gestehen, hab ich damals schon mal einfach nur die Worte Tokio Hotel eingebaut um zu sehen was so passiert wenn die Seite mit allen anderen Inhalten ihren Weg durch Google und Co. macht. Zum erstaunen musste ich feststellen, das die Seite unter mehreren Suchwörtern gefunden und besucht wurde, z.B.:

  • tokiohotel stundenplan
  • tokio-hotel-stundenplan
  • "Tokio hotel" stundenplan
  • tokio hotel handybild
  • Tokio hotel im interview mit Videoaufzeichnung
  • tokio hotel stundenpläne
  • tokio hotel+erkältet
  • tokiohotel tolle bilder (stundenplan

Das Wort Stundenplan kam übrigens regulär auch auf der Seite vor. Schade, dass ich ähnliche Tests nie zu Zeiten von "Pokémon und so weiter" gemacht habe.

Gut, was ich vor habe könnte nun dem ein oder anderen schon klar sein. Ich möchte hier nebenbei noch ein paar weitere Worte einfliesen lassen. Dabei hilft mir gerade Technorati, eine Seite, die hauptsächlich für Blogsuchende interessant ist und auch veröffentlich welche "Tags" gerade so gefragt sind.

Wenn ich also so auf die Seite schaue, dann sind im moment die Tags Diary, Entertainment, Music und vorallem Weblog sehr beliebt. Hey Weblog, aha, also doch nichts mit neuen Medien sondern doch nur eine Subkultur, für die selbst das Bloggen ein Medium ist?

Aber zurück. Ein beliebter Blog wäre dieser dort also auch wenn ich auch ein paar Zeilen zu Bush schreiben würde und über das Web 2.0 (Hey, das hab ich doch sogar schon mal..). Nicht vergessen dürfte ich auch Vista, das neue, noch nicht fertiggestellte Betriebssystem von Microsoft. Eventuell sollte ich hier und dort auch noch ein paar Sätze über IPods, Firefox, Flash, Flickr (hab ich auch schon mal erwähnt) oder über China erwähnen.

Na ja, über China kann ich nicht viel sagen, schließlich war ich noch nie da. Vista lässt mich derzeit eigentlich auch ziemlich kalt und Firefox ist zwar der Browser meiner Wahl und sicherlich eine Empfehlung wert, aber nun ja, davon gibt's doch genug im Netz.

Zu Flickr, nun ja, das hab ich auch schon mal benutzt, irgendwann hat es mich doch mal interessiert, aber was dazu erzählen? Da gibt es eigentlich nichts zur Zeit.

Flash, wäh, Flash finde ich auf 97% aller Seiten, die es einsetzen einfach nur nervig. Die Vorteile des Suchen&Findens um die es hier geht, die treffen auf Flash in der Regel nicht zu. Weder Google noch Yahoo, Altavista, MSN und wie sie alle heißen können meines Wissens nach Flash irgendwie indexieren.

Was haben wir noch auf der Liste? Bush und Microsoft? Hm, ach, das ist doch eh alles dasselbe.

Ajax scheint zur Zeit – laut der Tagliste – so beliebt zu sein wie Sex. Hm, interessant. Zu Ajax könnte man eventuell hier ab und zu ein paar Zeilen verlieren, passt aber nicht so ganz ins Konzept (ist allerdings nun doch passiert). Zum Thema Sex, nun ja, das überlasse ich dann doch wirklich anderen Blogs.

So, ich denke mal damit ist das erste Experiment doch nun auch abgeschlossen.

Blog ohne Leser?

27. März 2006

Userfriendly.org hatte vor kurzem eine nette Cartoon-Reihe zum Thema Blog und Traffic:

[1] [2] [3] [4] [5] (Und folgende)

Aber Achtung an Mama: Die Seite ist in Englisch!

Blogs! Das Buch für merkbefreite Blogger!

Blogs ist die Happy Hour für Pop, Literatur und Journalismus – und ein Prachtband, der auf Papier Maßstäbe für Blogs setzt.

Ich glaub mir wird schlecht… So wird ja nie was aus meinem Blog!

Und ich werd’s trotzdem nicht lesen..

Der ein oder andere, der gerne mal einen Blog liest, dem wird aufgefallen sein, dass häufig, besonders in Blogs, eine andere Art der Verlinkung von Wörtern benutzt wird.

Besonders schlimm ist dies, wenn man so ein Mienenfeld vorgelegt bekommt wie:

Wie hier und hier, sowie hier geschrieben [..]

Der ein oder andere, der jetzt auf so einen Link geklickt hat, wird sich eventuell fragen warum ich nun gerade diese Seiten verlinkt habe. Nun, einmal hat das keinen besonderen Grund und andererseits soll dies zeigen, dass dieses Verlinken irgendwie nicht so ganz sinnvoll ist.

Das W3C schreibt dazu im Artikel Don’t use „click here“ as link text über den Sinn von Links, dass grob gesagt wird, das Links den Inhalt verlinken sollen zu dem man weitere Informationen bekommt. Das Wort „hier“ beschreibt eigentlich nur, was der Link selbst auch schon tut, nämlich, dass es woanders weitere Informationen gibt, aber worüber? Andere Formen wie „hier klicken“ beschreiben nur, dass man auf den Link klicken soll und woanders irgendwas zusehen bekommt. Das man einen Link anklicken soll, das braucht man dem Besucher nicht nochmal extra erklären, es sei denn man betreibt eine Seite über die Grundlagen des Internets.

Ein Link sollte also immer beschreiben was den Besucher erwartet. Ein sehr gutes Beispiel ist da eigentlich Wikipedia, denn klickt man dort auf einen Link „Haus“ kriegt man Informationen zu Häusern, hinter dem Link Banane bekommt man Informationen zu Bananen und so weiter.

Sicherlich kann man nun meinen, dass der Sinn des Links sich ja aus dem Kontext ergibt und die eigenen Besucher ja nicht blöd sind. Andererseits gibt es aber auch einige blöde Maschinen, die Webseiten lesen, seien es jetzt Suchmaschinenroboter oder ScreenReader.

Auch bei (x)HTML geht man den Weg Inhalt und Aussehen zu trennen. Dabei spielt auch mit, dass durch reine Beschreibung der logischen Struktur einer Seite maschinellese Lesen einfacher wird. Dabei ist eben auch wichtig, dass eine Maschine erkennen kann welche weiteren Informationen sich hinter einem Link verstecken können.

Wenn man sich weiter mit dem Thema beschäftigt, dann landet man beim Semantic Web, dessen Ziel es ist zusätzlich zu den, für den Menschen aufbereiteten, Seiten weitere maschinellverarbeitbaren Informationen bereitzustellen, damit nicht nur der Text selbst erfasst wird, sondern auch die Semantik, also was der Text bedeutet bzw. worum es in dem Text geht und nicht nur zu schauen welche Wörter werden mit welcher Häufigkeit benutzt.

Das ganze mag nicht so spannend und bunt sein wie das Web 2.0 aber denoch sinnvoll.

Hallo Mama!

23. März 2006

Was beschäftigt Blogger? Na alles!
Schreibt man auch über sich selbst? Persönliches? Ja!
Auch eventuell mal sehr persönliches? Intimes? Jup!
Also über Dinge die einen bewegen und die einen berühren? Ja, genau.
Probleme im Leben und ein netter Schwank aus der Vergangenheit? Jo..

Und was wenn Mama das liest?

Gute Frage, dies dürfte wohl einigen Bloggern ziemliche Probleme bereiten. Aber hey, blogger.com kümmert sich immerhin um seine Mitglieder: Dort gibt es einen Ratgeber „Was tun, wenn Ihre Mutter, Ihr Blog entdeckt“. Und hey, die Tipps sind grandios. Benutze ein Pseudonym, schreib einfach in einer anderen Sprache oder änder die Adresse! Aber das absolute Highlight ist für mich immernoch:

Mit Ihrem Blog können Sie dasselbe tun, indem Sie nach potenziell belastenden Keywords suchen und diese bearbeiten, sodass sie durch ein netteres, „mütterfreundlicheres“ Vokabular ersetzt werden.

Beispiel: „Ich war letzte Nacht sturzbesoffen“ wird dann zu „Ich war letzte Nacht ganz schön bedudelt“.

Na wenn das nicht heiße Tipps für die Blogger sind, dann weiß ich auch nicht.

Nun, nachdem ich mit dem typischen Ich-Posting gestartet bin, geht es nun an die Arbeit. Die Suche nach Content! Da kommt mir der Sonnenlicht-Hype doch gerade ganz gelegen.

Schneller und aggressiver als Krebs verbreitete sich das angesprochene Video durchs Netz – teilweise per Mail – aber auch Dank den Blogs. Vorallem wegen den Blogs. Danke! Danke, ihr Blogs. Ihr seid Schuld! Das sind die neuen Medien? Das ist Jamba für Lau! Blind vor Hype stürzt sich die Masse auf ein Video, ein Lied und warum eigentlich? Eventuell leide ich ja an HDS, dem Hype-Defizit-Syndrom, aber ich kann dem Lied weder was super-lustiges noch was super-tolles noch was anderes abgewinnen. Schon beim ersten mal hören fühle ich mich genervt.

Und ich habe mich wirklich gewehrt. Nur, sobald der Hype da ist, ist es so als ob man sich vor dem Sonnenlicht (wow, was für ein Wortspiel) verstecken will. Es steht in jedem Blog, es kommt im Fernsehen. Taff, Sam, TVTotal und wie die Sendungen heißen, die gerne auf alles Anspringen. Erstere selbst wenn Paris Hilton gerade Flatulenzen hat.

Aber zurück zum Thema. Wie kam das ganze? Eine wichtige Rolle spielt vermutlich Spreeblick, als hier das Video erschien. Notgeil stürtzten sich weitere Blogger darauf und los ging das neue Bloggeschwür. Auch wenn Spreeblick selbst schreibt, nicht der erste Blog zu sein, so war es sicherlich ein wichtiger Drehpunkt – spätestens seit Jamba. Ein Nährboden für Trackback-Junkies.

Plötzlich war das Lied überall und die Lawine nicht mehr aufzuhalten. Jetzt spalten sich die Fraktionen. Die Einen fragen sich nun, ob sie als Hype-Generator missbraucht wurden. Die Anderen freuen sich innerhalb von einer Woche ne Menge leute abzuzocken und ganz andere wollen MEHR! Schließlich kommen dann ein paar ganz Schlaue auf die Idee: Ja, das mache ich auch. Doch genauso wie bei jedem Hype: Man kommt nie an das Original, wenn man nur kopiert. Ausser man ist natürlich Blogger. Dann kann man gerne kopieren und schreiben, schreiben und die Pingtrackbacks nicht vergessen!

Okay. Wo stehen wir nun? Das Lied wird bald im Laden stehen oder steht eventuell schon? Ich habe keine Ahnung und wäre froh, wenn das so bleiben könnte. Vermutlich wird das aber nicht so bleiben, auch der „Spiegel Online“ ist jetzt auch eingestiegen und auch der Spreeblick klebt weiter am Thema, auch wenn man behauptet:

Who fucking cares?

Zu viele auf jedenfall! Mein Wunsch für die nächsten Tage wäre auf jedenfall einfach:
Das Lied kommt in den Laden… es floppt total. Bitte liebe Leute, das Lied könnt ihr euch im Netz anschauen, laden, ihr könnt euch an einer Menge von Kopien ergötzen, aber bitte bitte nicht jetzt auch noch kaufen. Gut, nachdem es also gefloppt ist, zerplatzt die Blase, Keiner interessiert sich mehr dafür. Die Musikindustrie behauptet wieder nichts zu verdienen und die Blogger seien Schuld. Und schlußendlich ist das ganze wieder weg vom Fenster. Nun ja, bleibt noch die Band. Ich hoffe sie nehmens nicht zu ernst und machen es jetzt so, dass sie möglichst alles mitnehmen, gut Geld kassieren (aber bitte nicht aus Plattenverkäufen), den Fernseher mal von Innen sehen und sich danach darüber freuen können alle Geld- und Hypegeilen mal ausgenommen zu haben.

Und jetzt kann die Sonnenfinsternis kommen.